Abnahmeprüfzeugnis 3.1 (APZ) — annotiertes Muster
Realistisch aufgebautes 3.1-Musterzeugnis mit Rand-Annotationen zu jedem Feld. Klare „Muster“-Kennzeichnung und Disclaimer — keine reale Prüfbescheinigung, aber eine echte Lernvorlage für Einkauf, Wareneingang und Qualitätssicherung. Plus: Gegenüberstellung 3.1 vs. 2.2 vs. 3.2.
- ✓Realistisches 3.1-Musterzeugnis — alle Pflichtfelder nach EN 10204:2004 in typischer Struktur
- ✓Rand-Annotationen — was jedes Feld bedeutet und worauf beim Prüfen zu achten ist
- ✓3.1 vs. 2.2 vs. 3.2 — wer bestätigt, was geprüft wird, wann welcher Typ Pflicht ist
- ✓A4 · 2 Seiten · kostenlos — als PDF-Download oder ausgedruckt am Prüfplatz
Sie haben ein 3.1 erhalten und sind unsicher, ob es vollständig ist? Die Pflicht-Feld-Erklärung und der Zeugnis-Typ-Assistent helfen weiter. Oder Sie verwalten APZ 3.1 direkt digital im ZeugnisManager.
Was zeigt das annotierte Muster?
Das Muster gibt den typischen Aufbau eines 3.1-Zeugnisses wieder — mit Herstellerangaben, Erzeugnisbezeichnung, Schmelzen- und Chargennummer, chemischer Zusammensetzung (Schmelzanalyse), mechanischen Kennwerten (Re, Rm, A, KV) und dem Bestätigungsvermerk eines vom Fertigungsbereich unabhängigen Sachkundigen. Die rechte Spalte erläutert jedes Feld: Welche Aussage steckt dahinter, worauf beim Prüfen zu achten ist, welcher Anhaltspunkt sich aus der Produktnorm ergibt.
3.1, 2.2 und 3.2 im direkten Vergleich
Die zweite Seite des Musters stellt Werkszeugnis 2.2, Abnahmeprüfzeugnis 3.1 und Abnahmeprüfzeugnis 3.2 in einer Tabelle gegenüber: nichtspezifische vs. spezifische Prüfung, wer bestätigt (Hersteller allein / Sachkundiger des Herstellers / zusätzlich unabhängige Prüfstelle), welche konkreten Messwerte ausgewiesen werden und wann der jeweilige Typ typischerweise gefordert ist (EN 1090-2, PED 2014/68/EU, IATF 16949).
Wer die Zuordnung „welcher Zeugnistyp für meinen Fall“ schnell klären will, nutzt den interaktiven Zeugnis-Typ-Assistenten.
Pflicht-Inhalte eines APZ 3.1
Die Wissensseite zum Abnahmeprüfzeugnis 3.1 listet alle Pflicht-Inhalte mit Erläuterung. Das Muster-PDF zeigt, wie diese Inhalte in einem realen Zeugnis angeordnet sind — und welche Felder beim Wareneingang zwingend gegen die Bestellung abgeglichen werden müssen.
Häufige Fragen
Was muss ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 enthalten?
Pflicht-Inhalte: Hersteller-Name und -Anschrift, Erzeugnisbezeichnung, Bestellnummer, Schmelzen- oder Chargennummer, chemische Zusammensetzung (Schmelzanalyse), mechanische Kennwerte (Re, Rm, A, ggf. KV), Verweis auf die Produktnorm sowie Stempel und Unterschrift eines vom Fertigungsbereich unabhängigen Sachkundigen. Das annotierte Muster zeigt alle Felder mit Erläuterung.
Wer bestätigt beim 3.1 das Zeugnis?
Beim 3.1 bestätigt ein vom Fertigungsbereich unabhängiger Sachkundiger des Herstellers die Werte. Stempel und Unterschrift sind Pflicht. Beim 3.2 kommt zusätzlich eine unabhängige Prüfstelle (zum Beispiel TÜV, Lloyd's, Bureau Veritas) oder der Auftraggeber als zweite Instanz hinzu.
Wann ist ein APZ 3.1 gesetzlich Pflicht?
EN 1090-2:2018 Tabelle 1 fordert 3.1 für Baustähle über S275 (zum Beispiel S355, S460) sowie für Stahlguss — unabhängig von der Ausführungsklasse. Die Druckgeräterichtlinie PED 2014/68/EU verlangt 3.1 typischerweise ab Kategorie II. Ein 3.2 fordert EN 1090-2 nicht automatisch — es ist nur erforderlich, wenn der Auftraggeber es vertraglich vereinbart.
Darf ich das Muster als echte Vorlage verwenden?
Nein. Das annotierte Muster ist eine fiktive Arbeitshilfe zur Erläuterung der Zeugnisstruktur. Es enthält keine realen Messwerte, Firmen oder Prüfer. Reale 3.1-Zeugnisse werden ausschließlich vom Hersteller ausgestellt und durch einen unabhängigen Sachkundigen bestätigt.
APZ 3.1 digital verwalten
Der ZeugnisManager klassifiziert eingehende 3.1-Zeugnisse automatisch, prüft Pflichtfelder gegen die Bestellung und verknüpft Schmelznummer, Charge und Bauteil. Audit-Export in Minuten — jetzt in der Live-Demo testen.
Kostenlos testen